Unwetternacht über der Uckermark:

Sturm knickt Strommasten um

Der Herbststurm schlägt in Fergitz hart zu. In der Dorfmitte knicken drei Strommasten von den heftigen Windböen um. Danach war erst einmal die Straßenbeleuchtung aus.

Die Feuerwehrleute Achim Sohn (links) und Sven Astalosch beseitigen die Sturmschäden.  
Benjamin Vorhölter Die Feuerwehrleute Achim Sohn (links) und Sven Astalosch beseitigen die Sturmschäden.  

Abgebrochene Äste, umgeknickte Strommasten und herunter hängende Kabel. Ein schwerer Herbststurm hat in der Nacht zu Dienstag in Fergitz besonders stark gewütet. Die heftigen Windmassen brachten drei Strommasten in der Dorfmitte zu Fall. Wie Streichhölzer knickten sie ein. Einer senkte sich quer über die Dorfstraße und riss die Kabelleitung herunter. Die Freiwillige Feuerwehr aus Flieth kam herbei. Sie musste die Dorfstraße stundenlang sperren.

„Wir wurden um 17.30 Uhr alarmiert und sind dann ausgerückt“, berichtete Einsatzleiter David Sohn. Mit seinen Kameraden Sven Astalosch und Achim Sohn sicherte der Feuerwehrmann den Einsatzort. Die Feuerleute sperrten die Straße, da nicht sicher war, ob auf den herunter hängenden Kabeln noch Strom war. In den umliegenden Häusern im Ort brannte noch Licht. „Bei einem Mast hat der Sturm die Leitung abgerissen. Auf den anderen war offenbar noch Strom“, sagte Sohn, der nicht genau sagen konnte, ob in Haushalten der Strom weg geblieben war. Betroffen war in erster Linie eine Leitung für die Straßenbeleuchtung.

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