Vergewaltigung an der Skaterbahn:

Tatverdächtiger ist voll geständig

Einem 19-Jährigen aus Templin wird eine brutale Vergewaltigung vorgeworfen. Nun hat der junge Mann alles gestanden. Die Staatsanwaltschaft will den Fall schnell zur Anklage bringen.

Bei helllichtem Tage wurde ein Mädchen am Sonntag an der Skaterbahn vergewaltigt. Vom mutmaßlichen Täter geht vorerst keine Gefahr mehr für Kinder aus. Er sitzt in Untersuchungshaft.
Sigrid Werner Bei helllichtem Tage wurde ein Mädchen am Sonntag an der Skaterbahn vergewaltigt. Vom mutmaßlichen Täter geht vorerst keine Gefahr mehr für Kinder aus. Er sitzt in Untersuchungshaft.

In Templin reagierten die Menschen mit Betroffenheit auf den gewaltsamen sexuellen Übergriff auf ein junges Mädchen. Oberstaatsanwältin Marianne Böhm von der Staatsanwaltschaft in Neuruppin bestätigte noch einmal im Gespräch mit dem Uckermark Kurier, dass der "Beischlaf unter Anwendung von Gewalt vollzogen wurde". Der 19-Jährige, der jetzt in Untersuchungshaft sitze, sei mit dem minderjährigen Mädchen zwar lose bekannt gewesen. "Die beiden waren aber keine guten Freunde", widerspricht sie etwaigen Vermutungen. 

Das Mädchen habe sich gewehrt, der Tatverdächtige habe sie geschlagen, zu Boden gedrückt, getreten und gewürgt. Die Spuren konnten später bei der Untersuchung des Mädchens im Krankenhaus auch festgestellt werden. Die körperlichen Verletzungen seien zum Glück nicht so massiv gewesen.

Würgemale zeugen von enormer krimineller Energie

Da der mutmaßliche Täter letztlich wieder von dem Mädchen abgelassen und sie laufen gelassen habe, so Marianne Böhm, sei ihm eine Tötungsabsicht nicht zu unterstellen.  Dennoch: Die Würgemale zeugten von enormer krimineller Energie, auch wenn der 19-Jährige in dieser Art das erste Mal aktenkundig geworden sei. Deshalb habe die Staatsanwaltschaft auch sofort den Antrag auf Untersuchungshaft gestellt, dem das Amtsgericht in Prenzlau auch folgte.

Der Tatverdächtige sei voll geständig und Marianne Böhm zeigte sich hoffnungsvoll, die Ermittlungen zügig abschließen zu können, um den Fall gegen den 19-Jährigen zur Anklage bringen zu können. Die Eltern des Mädchens hätten die Tat zur Anzeige gebracht, bestätigte die Oberstaatsanwältin auf Nachfrage.

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