DRK-Wasserwacht:

Taucher zur Masken-Anprobe gerufen

Wie die DRK-Wasserwachtler in Templin künftig noch professioneller auf Einsätze vorbereitet sein wollen.

Sven Bohlen von der Firma Domeyer passt Taucher Matthias Gottschalk die Taucherrüstung an.
Sigrid Werner Sven Bohlen von der Firma Domeyer passt Taucher Matthias Gottschalk die Taucherrüstung an.

Die Wasserwacht Templin beim  DRK-Kreisverband Uckermark West/Oberbarnim e. V. baut derzeit eine Sondereinsatzgruppe Wasserrettung auf, zu der auch Taucher im Rettungsdienst gehören. Am Mittwoch hatten die ehrenamtlichen Wasserretter Anprobe. Sie testeten neue Ausrüstungen und ließen sich durch eine Fachfirma in Theorie und Praxis in deren Gebrauch einweisen.

Taucher im Rettungsdienst müssen nach streng geregelten Vorschriften ausgestattet werden. Bislang rückten die ehrenamtlichen Wasserwachtler bei ihren Einsätzen mit Sporttaucherausrüstung aus.

Ab 2017, so die Vorstellungen des DRK-Kreisverbandes im Norden Brandenburgs, soll das der Vergangenheit angehören. Bis dahin wolle man neue, spezielle Rettungstaucherausrüstung für die vier aktiven Einsatzkräfte beschafft haben. Im Vorfeld hatte der Kreisverband eine Spendensammlung unter Fördermitgliedern per Telefon organisiert, die eine überwiegend positive Resonanz gefunden haben. Denn die Taucheranzüge, Masken und Sicherheitstechnik kosten Tausende von Euro. Zur Wasserwacht in Templing gehören derzeit drei Rettungstaucher, darunter zwei mit Einsatzleiterbefähigung. Ein weiteres Mitglied befinde sich gerade in der Taucherausbildung, zwei weitere bereiten sich darauf vor.

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