Standortfrage ist entschieden:

Templin bekommt Asylbewerberheim

Bis zu 100 Flüchtlinge und Asylbewerber sollen in der Prenzlauer Allee eine vorübergehende Bleibe finden. Außerdem sollen in Angermünde Unterkünfte eingerichtet werden.

Landrat Dietmar Schulze (rechts) mit Sybille Lipski und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert vor dem künftigen Asylbewerberheim in der Prenzlauer Allee in Templin. Dort sollen bis zu 100 Flüchtlinge eine vorübergehende Bleibe finden.
Birgit Bruck Landrat Dietmar Schulze (rechts) mit Sybille Lipski und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert vor dem künftigen Asylbewerberheim in der Prenzlauer Allee in Templin. Dort sollen bis zu 100 Flüchtlinge eine vorübergehende Bleibe finden.

Der Landkreis Uckermark wappnet sich dafür, weitere Asylbewerber aufzunehmen. In zwei Gebäuden, die zur ehemaligen medizinischen Fachschule in Templin gehörten, soll ein Asylbewerberheim entstehen. Frühestens Mitte 2015, möglicherweise auch erst 2016, sollen in den kreiseigenen Gebäuden Unterkünfte für bis zu 100 Menschen entstehen. Gegenwärtig leben 171 Asylbewerber in Wohnungen und 226 Personen im Asylbewerberheim in Prenzlau, dem derzeit einzigen im Landkreis. Dieser Standort wird um 90 Plätze erweitert, die in neu zu errichtenden „Containerwohnungen“ entstehen.

Darüber hinaus laufen die Arbeiten, um das Gebäude der ehemaligen Förderschule in Angermünde zu einer Unterkunft umzubauen. Voraussichtlich ab Ende dieses Jahres können dann dort bis zu 50 Menschen übergangsweise aufgenommen werden. Wie Landrat Dietmar Schulze betonte, werde der Landkreis auch künftig am Konzept festhalten, 40 Prozent der Asylbewerber und Flüchtlinge außerhalb von Heimen unterzubringen.

Das neue iPad Pro mit Nordkurier digital: Hier geht's zum Angebot!