Vergleich in Brandenburg-Berlin:

Templin ist spitze bei Wasser-Preis

In der Uckermark lässt es sich in manchen Städten durchaus preiswert leben. Die Kurstadt Templin sticht im berlin-brandenburgischen Vergleich besonders hervor.

Der Templiner Vorsteher des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Westuckermark, Bernd Riesener führt die Platzierung auf Investitionen vor allem in die Abwassertechnik zurück.
Sigrid Werner Der Templiner Vorsteher des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Westuckermark, Bernd Riesener führt die Platzierung auf Investitionen vor allem in die Abwassertechnik zurück.

Was die Wasserver- und Entsorgung betrifft, lebt es sich in Templin und Prenzlau sehr günstig. Dem Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) zufolge rangiert  Templin beim standardisierten Vergleich für ein Modellmehrfamilienhaus (3000 Kubikmeter pro Jahr) beim Mischpreis für die Trinkwasserver-, Abwasser- und Regenwasserentsorgung mit 3,96 Euro je verbrauchtem Kubikmeter auf dem ersten Platz. Auch die Stadt Prenzlau (4,54 Euro und damit Platz 5) liegt noch unter dem brandenburgischen Durchschnitt von 5,51 Euro je Kubikmeter bei den anschlussbeitragsfreien Kommunen. 

54 von 61 abgefragten Städten hatten sich an der BBU-Preisstudie beteiligt, sie wurden unterteilt in jene, die Einmalzahlungen für die Herstellung des Trink- beziehungsweise Ab- und Schmutzwasseranschlusses verlangen und jene, wie die Templiner, die ohne solche kalkulieren. Auch beim Trinkwasserpreis liegen  Prenzlau (1,65 Euro je Kubikmeter) und Templin (1,69 Euro) unter dem Brandenburgdurchschnitt von 1,88 Euro. 

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