750 Quartiere erfasst:

Templin legt ersten Mietspiegel vor

Wohnungen sind in der Kurstadt begehrt. Der Leerstand liegt bei den großen Vermietern bei unter einem Prozent. Die Statistik beinhaltet noch ein anderes interessantes Ergebnis.

Ein Mietspiegel sagt nichts darüber, wie sozialverträglich Mieten undderen Erhöhungen sind. Noch lebt es sich günstig in Templin.
Sigrid Werner Ein Mietspiegel sagt nichts darüber, wie sozialverträglich Mieten undderen Erhöhungen sind. Noch lebt es sich günstig in Templin.

Zum ersten Mal überhaupt verfügt die Stadt Templin jetzt über einen sogenannten einfachen Mietspiegel. Eingeflossen sind bei der Erarbeitung von insgesamt 2711 betrachteten Wohnungen der beiden größten Vermieter, der städtischen Wohnugnsbaugesellschaft Woba und der Wohnungsbaugenossenschaft, 750 Quartiere, die in den letzten vier Jahren neuvermietet wurden. Diesmal noch nicht betrachtet wurden die Wohnugen privater Vermieter.

Demnach liegen die durchschnittlichen Mietpreise bei maximal bei 5,32 Euro pro Quadratmeter (bis 1990 errichtet) und bei ab 1991 gebauten Wohnungen bei maximal 6,49 Euro/m² Wohnfläche. In den meisten Kategorien zahlen die Mieter Nettokaltmieten deutlich unter 5,50 Euro. Es gibt aber auch noch Wohnungen, je nach Komfort, die nur wenig über vier Euro/m² kosten. Lediglich die nach 1990 errichteten Wohnungen, die zum Teil schon mit Fußbodenheizung, Fahrstuhl und Barrierefreiheit punkten können, liegen zwischen sechs und sieben Euro/m². Damit lebt es sich derzeit noch günstig in der Kurstadt. Allerdings bahnen sich jetzt erste Mieterhöhungen an. Große Vermieter beklagen einen Instandhaltungsrückstau.

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