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Templin will Millionen in Kita-Umbau stecken

Zwei der großen Kindereinrichtungen in der Kurstadt müssen dringend erneuert werden. Kleinere Reparaturen helfen dort nicht mehr weiter. Die Liste an Problemen ist lang.

Diese Kleinen werden in der Kita „Käthe Kollwitz“ betreut. Im Innern der Einrichtung gibt es viel zu reparieren.
Michaela Kumkar Diese Kleinen werden in der Kita „Käthe Kollwitz“ betreut. Im Innern der Einrichtung gibt es viel zu reparieren.

Die Gebäude der beiden Kindertagesstätten „Käthe Kollwitz“ und „Egelpfuhlfrösche“ in Templin müssen dringend saniert werden. Allein die Wasser- und Abwasserleitungen sind mittlerweile so dünn, dass es immer wieder zu Rohrbrüchen kommt. Auf Vordermann gebracht werden müssen aber auch Heizung- und Sanitärbereich, sowie Elektrik. Brandschutzauflagen sind ebenso zu erfüllen. Außerdem sieht die umfassende Sanierung eine Erneuerung der Fußböden und die malermäßige Instandsetzung der Räume vor sowie die Ausstattung mit Schallschutzdecken.

Die Gebäude gehören der Stadt. Sie beginnt jetzt mit den Planungen. Im nächsten Jahr soll Baubeginn in der Kita „Egelpfuhlfrösche“ sein, in der 182 Mädchen und Jungen im Kita- und Hortalter betreut werden. In der Kita „Käthe Kollwitz“ sind es 166 Kita-Kinder. Dort rücken die Bauarbeiter 2018 an. Die Sanierung ist nicht billig. Fast 3 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, sagt Marko Koch aus der städtischen Bauverwaltung.