Eindeutiges Bekenntnis:

Templin zeigt seine weltoffene Seite

Die Willkommensinitiative Templin und das Jugendhaus "Villa 2.0" wollen am kommenden Wochenende gemeinsam ein Zeichen gegen Rechts setzen.

Mit diesem Banner bekennt sich die Kurstadt gegen Fremdenfeindlichkeit.
Benjamin Vorhölter Mit diesem Banner bekennt sich die Kurstadt gegen Fremdenfeindlichkeit.

In Templin ist jeder Mensch willkommen, mit einer Ausnahme: Rechtsextremen mit ausländerfeindlichen Parolen wollen die Templiner in ihrer Stadt keine Bühne geben. Davon kündet ein neues Banner am Historischen Rathaus, das die Stadt initiiert hat. Es enthält die Aufschrift „Templin tolerant – gastfreundlich“ und ist ein Bekenntnis für eine demokratisch gesinnte und weltoffene Stadt.

Dieses Bekenntnis richtet sich besonders gegen eine Demonstration, die die NPD am 21. November in Templin plant. Bereits am 20. November wollen die Jugendlichen und Besucher des Templiner Jugendhauses  "Villa 2.0" ein deutliches Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus setzen. Die „Villa 2.0“ veranstaltet an dem Tag ein Musikcafé unter dem Motto „Musik ohne Grenzen“, zu dem auch die Bewohner des Flüchtlingsheimes eingeladen sind.

Am Sonnabend, 21. November, laden das Jugendhaus und die Willkommensinitiative von 9 bis 12 Uhr zu einem Info-Frühstück in die „Villa 2.0“ ein. „Wir bieten allen Bürgern an, sich mit den ehrenamtlichen Helfern der Willkommensinitiative zu treffen. Gerne beantworten wir dabei Fragen zum Thema Asyl und klären über das Auftreten der Rechten auf“, sagt Tamara Gericke, Teamleiterin für die offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Templin.

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