Berufliche Herausforderung:

Templiner Azubi bei der Bundesgartenschau

In einem Wettbewerb für angehende Gartenlandschaftsbauer hat ein 24-Jähriger schon überzeugt. Fachleute schicken ihn und seinen Kollegen jetzt dorthin, wo Hunderttausende seine Arbeit begutachten werden.

Bäume pflanzen, so wie hier mit seinem Kollegen Marcel Steinbrecher in Templin, wird Christian Hagedorn (rechts) auch auf der Schaubaustelle der BUGA in Brandenburg.
Michaela Kumkar Bäume pflanzen, so wie hier mit seinem Kollegen Marcel Steinbrecher in Templin, wird Christian Hagedorn (rechts) auch auf der Schaubaustelle der BUGA in Brandenburg.

In 28 Tagen beginnt die Bundesgartenschau (BUGA). Bis zum 11. Oktober präsentiert sich die „Havelregion“ in fünf Orten als Gastgeber. Auch ein junger Mann aus Templin wird Anfang August drei Tage lang in Brandenburg an der Havel sein, eine der veranstaltenden Städte, allerdings nicht als Tourist. Christian Hagedorn, angehender Gartenlandschaftsbauer, wird in Brandenburg sozusagen Spuren hinterlassen, das Gartenschaugelände mitgestalten.

Das ist die Bestätigung dafür, dass der 24-Jährige, der im Templiner Wirtschaftshof ausgebildet wird, in seinem Beruf etwas auf dem Kasten hat. Mit seinem Können überzeugte er in einem Wettbewerb, den der Fachverband Garten- und Landschaftsbau Berlin/Brandenburg für Auszubildende in dieser Branche initiiert hatte.

Entwurf am Computer

„In Zweierteams erhielten wir die Aufgabe, auf einer Fläche von drei mal vier Metern eine Gartengestaltung vorzunehmen“, erzählt Christian Hagedorn. Die Auszubildenden stellten den Entwurf mit einem speziellen Computerprogramm her. „Unsere Arbeit enthält ein kleines Staudenbeet, eine Baumpflanzung, eine kleine Rasenfläche sowie eine Terrasse, in die ein Teich integriert ist“, erklärt der junge Mann. Außerdem war eine Pflasterarbeit gefragt.

Nach dem Urteil von Fachleuten war der so gut, dass er nun von den beiden jungen Leuten in Brandenburg auf der BUGA in die Realität umgesetzt. Dort können Besucher Christian Hagedorn und seinem Teamkollegen bei der Arbeit über die Schulter schauen.

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