Neue Bürgerinitiative:

In Templin sollen die Rechten an Hilfsorganisationen spenden

In der Stadt Templin hat sich eine Initiative gegründet, die sich "Buntes Bündnis Templin" nennt. Sie will künftig immer dann aktiv werden, wenn rechte Aktionen in der Kurstadt angemeldet sind.

Trillerpfeifen und Tröten reichen nicht mehr, um gegen Rechts zu protestieren, sagen die Gründer der Initiative „Buntes Bündnis Templin“
Ines Markgraf Trillerpfeifen und Tröten reichen nicht mehr, um gegen Rechts zu protestieren, sagen die Gründer der Initiative „Buntes Bündnis Templin“

Anders als bislang wollen es die Initiatoren nicht beim Protest gegen diese Aktionen belassen, sondern rechte Demonstrationen und Kundgebungen nach dem Vorbild einer 2014 in Wunsiedel (Bayern) ins Leben gerufenen Aktion zu unfreiwilligen Spendenläufen und Spendenveranstaltungen gegen Rechts umfunktionieren, war von den Templiner Initiatoren Coni Seeber und Ralf Deistler zu erfahren.

„Wir haben von den Aktivitäten der Rechten in Templin die Nase voll. Es genügt nicht mehr, allein mit Trillerpfeifen, Tröten und Plakaten gegen sie zu protestieren. Wir wollen nicht mehr reagieren, sondern agieren“, sagt Ralf Deistler. Proteste gegen Rechts waren in der jüngsten Vergangenheit maßgeblich von der Templiner Willkommensinitiative ausgegangen. Doch die sei eigentlich ins Leben gerufen worden, um Asylbewerber dabei zu unterstützen, sich in Templin zurechtzufinden.

Wie aus Veranstaltungen Rechtsextremer Spenden werden, lesen Sie hier.

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