Freizeitkapitäne sind unzufrieden:

Templiner Hafen ist schön, aber ...

Es gab Ärger bei potenziellen "Kurzzeitparkern" am Templiner Stadthafen. Ein Boot wurde abgewiesen, weil die Besatzung drei Stunden anlegen wollte. Doch daraus wurde nichts.

Dorthe und Christian Wolf kommen gern nach Templin. Nur haben sie ein Problem, wenn sie im Stadthafen anlegen wollen.
Birgit Bruck Dorthe und Christian Wolf kommen gern nach Templin. Nur haben sie ein Problem, wenn sie im Stadthafen anlegen wollen.

Dorthe und Christian Wolf steuerten gezielt den Stadthafen an, um in Templin einzukaufen. Der Empfang fiel für die beiden Freizeitkapitäne aus Alt Ruppin allerdings anders aus als gehofft. "Der Hafenmeister nannte uns zwei Möglichkeiten: für fünf Euro zwei Stunden anzulegen oder über Nacht zu bleiben", sagt Dorthe Wolf. Die beiden wollten am Mittwoch für drei Stunden anlegen. Der Hafenmeister soll ihnen gesagt haben, dass das nicht ginge. Wolfs legten verärgert wieder ab und nahmen Kurs auf einen Kurzzeitanleger ein Stück abseits.

Harald Fröhnel, der den Stadthafen betreibt, verweist auf die Regelungen. "Wer kurz einkaufen will, für den reichen zwei Stunden, wer sich die Stadt ansehen will, bleibt über Nacht. Dann steht auch unser kompletter Service zur Verfügung", sagt er. Ausnahmen würde er nicht machen. "Eine Alternative ist der Kurzzeitanleger der Stadt, zu dem ich auch die Familie mit ihrem Boot geschickt habe".

 

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