Gelegenheit genutzt:

Templiner Naturschüler stellen brisante Fragen

Mädchen und Jungen von der vierten bis zur sechsten Klasse fühlen dem Bürgermeister der Kurstadt im Interview auf den Zahn. Hinter solchen Terminen, so sagt Schulleiterin Birgit Bader, steckt System.

Fragen über Fragen hatten Templiner Grundschüler an Detlef Tabbert, Bürgermeister der Kurstadt.
Michaela Kumkar Fragen über Fragen hatten Templiner Grundschüler an Detlef Tabbert, Bürgermeister der Kurstadt.

Worüber ärgert sich eigentlich der Templiner Bürgermeister? Was hält er von Biogasanlagen? Und fährt er ganz normal in den Urlaub, wie andere Leute auch? Viert- bis Sechstklässler wollen das genau wissen. Sie gehen zu Detlef Tabbert in der Stadtverwaltung, um ihn zu interviewen. Dieser Besuch gehört zum Unterricht im Fach politische Bildung. "Um ihn so anschaulich wie möglich zu gestalten, organisieren wir solche Gespräche", erklärt Schulleiterin Birgit Bader. Eine Initiative gegen die oft beklagte Politikmüdigkeit bei vielen Menschen. Davon merkt man den Naturschülern aus den Klassenstufen vier bis sechs nichts an. Ob das so bleibt, bis sie selbst wählen gehen dürfen?

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