Kritik an Umgestaltung von Grünanlage:

Templinerin bangt um große Bäume

Was wäre die Kurstadt ohne ihre Baumriesen? Eine Templinerin befürchtet, dass weitere der Säge zum Opfer fallen.

Vor diesem Haus in Templins Oberer Mühlenstraße soll die Grünanlage neu gestaltet werden. Diese beiden Bäume sollen offenbar weichen.
Michaela Kumkar Vor diesem Haus in Templins Oberer Mühlenstraße soll die Grünanlage neu gestaltet werden. Diese beiden Bäume sollen offenbar weichen.

Ellen Krüger macht sich zunehmend Sorgen, dass immer mehr große alte Bäume aus dem Stadtbild verschwinden. „Immer heißt es, man muss auf die Verkehrssicherungspflicht aufpassen. Niemand darf von einem herabfallenden Ast verletzt werden“, sagt die Templinerin. Das dürfe natürlich nicht passieren. Trotzdem hat sie das Gefühl, dass mit diesem Argument manchmal vorschnell die Säge an den einen oder anderen Baum angesetzt wird. Das befürchtet sie jetzt auch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.

Die Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark eG (WBG), zu deren Mitgliedern auch Ellen Krüger gehört, will die Grünanlagen vor dem Wohnhaus in der Oberen Mühlenstraße neu gestalten. „Ich habe gehört, dass dadurch für die großen Bäume, die dort stehen, künftig kein Platz mehr ist. Sie sollen einfach weg“, und das findet die Templinerin, die in der Ernst-Thälmann-Straße wohnt, nicht in Ordnung.

Kein Kahlschlag geplant

Irmgard Wichmann von der WBG kann Ellen Krüger beruhigen. „Wir haben keinen Kahlschlag an dieser Stelle vor“, ließ sie wissen. Geplant sei, im Rahmen der Neugestaltung Bäume einzukürzen. Nur zwei bis drei müssten aus Platzgründen weichen. Über das Vorhaben seien die Genossenschaftsmitglieder, die in der Oberen Mühlenstraße wohnen, vorab informiert worden.

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