Blitzermarathon:

Tempo einhalten nicht vergessen!

Bürger konnten der Polizei ihre "Wut-Ecken" nennen. Dort wird heute die Geschwindigkeit kontrolliert. Doch geblitzt wurde nicht nur an den angekündigten Strecken.

Bernhard Klausmeyer sah aus seiner Position nicht nur Temposünder, sondern auch Fahrzeugführer, die nicht angeschnallt waren.
Sigrid Werner Bernhard Klausmeyer sah aus seiner Position nicht nur Temposünder, sondern auch Fahrzeugführer, die nicht angeschnallt waren.

Die Revierpolizisten der Templiner Polizeiwache standen schon am frühen Morgen auf der Landesstraße zwischen Templin und Lychen und kontrollierten die Einhaltung der Geschwindigkeit (Tempo 70) auf der Strecke. Doch die Informationen der Medien hatten Wirkung gezeigt. Die meisten Fahrzeugführer schienen zu wissen, was sie an dieser Stelle erwartete. "Der Schnellste fuhr 60 Kilometer pro Stunde", berichtete der Erste Polizeihauptkommissar Hans-Jürgen Hellwig. "Der Erziehungseffekt ist eingetreten. Wir konnten abbauen", sagte er.

Danach stoppten die Polizeibediensteten in Lychen und in Templin an 30er Strecken die Temposünder. In einer Stunde gingen ihnen in Lychen 16 Verkehrssünder ins Netz. Die Lychener hatten in der Vergangenheit vehement 30 Kilometer pro Stunde für Lkw in der Innenstadt gefordert. Jetzt ist diese Geschwindigkeit für alle vorgeschrieben. Lkw-Fahrer waren bei der Kontrolle nicht unter den Sündern, dafür eine ganze Reihe Lychener Pkw-Fahrer. Später leisteten die Polizisten vor Schulen ihre "Erziehungsarbeit".

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