Auf das falsche Grundstück gelaufen:

Terrier von Mistgabel durchbohrt

Ein Hund soll in Groß Kölpin zwei Tiere aus der Herde angefallen und verletzt haben. Der Schafbesitzer nahm den Schutz seiner Tiere selbst in die Hand. Allerdings mit tödlichem Ausgang.

Die Schafe weisen zum Teil starke Bissverletzungen auf.
Anne Clodius Die Schafe weisen zum Teil starke Bissverletzungen auf.

Ein Unfall beschäftigt die Polizei und Rechtsanwälte. Fest steht, dass ein deutscher Jagdterrier namens Bodo einen gewaltsamen Tod gefunden hat, nachdem er während der Jagd auf ein Privatgrundstück in Groß Kölpin eingedrungen war und dort Schafe angegriffen hatte. Offenbar hatte sich der Eigentümer der Herde gegen den Terrier zur Wehr gesetzt. Dessen Besitzer fand seinen Hund von einer Mistgabel durchbohrt in einem Gebüsch. Die Tierärztin Barbara Schumacher aus Kuhz stellte tatsächlich frische Bissverletzungen durch einen Hund an zwei Schafen fest.

Der zuständige Ermittler der Polizei, Kriminaloberkommissar Stefan Jakubek, kann bisher keine weiteren Angaben machen. „Ich kann bestätigen, dass beide Parteien Strafanzeigen gestellt und tierärztliche Gutachten eingeholt haben. Die Vernehmungen stehen aber noch aus. Mindestens so lange dauern die Ermittlungen noch an.“

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Kommentare (2)

aber wenn ihr eigener beim Wildern getötet wird, schalten sie den Anwalt ein?

Kleine Richtigstellung: Die Heugabel (dreizinkig, mit großen Abständen) war nur dazu gedacht, den Terrier zu fixieren und von weiteren Attacken abzuhalten. Dass er dabei verletzt wurde und an den Verletzungen gestorben ist, ist bedauerlich. Der Artikel entstand dadurch, dass im Internet völlig verdrehte Aussagen kursierten, verbunden mit Hetze.