Rätselhaftes Phänomen:

Tote Wildschweine im Fährsee aufgetaucht

Erst vor Kurzem hatte ein ähnlicher Fund im Boitzenburger Land das Veterinäramt auf den Plan gerufen. Nach der Untersuchung wurde eine Seuche als Ursache ausgeschlossen. Fachleute haben mehrere Vermutungen für das Verhalten der Tiere.

Eines der toten Schweine im Fährsee. Insgesamt sind es fünf. Das Veterinäramt ist verständigt.
Michaela Kumkar Eines der toten Schweine im Fährsee. Insgesamt sind es fünf. Das Veterinäramt ist verständigt.

Erst in Gewässern des Boitzenburger Landes, nun im Templiner Fährsee: Erneut sind tote Wildschweine in einem See entdeckt worden. Ralf Gottong, Betreiber des Campingplatzes am Fährsee, hatte die Tiere Nordufer des Sees ausfindig gemacht.

Erst vor Kurzem waren Angler im Boitzenburger Land auf mehrere Wildschweinkadaver gestoßen. Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren. Zuerst war der Hardenbecker Haussee betroffen. Nun trieben die Kadaver in dem Verbindungskanal zwischen Schlosssee und Küchenteich. Die Untersuchung der toten Schweine durch das Gesundheits- und Veterinäramt in Prenzlau ergab, dass sie wohl ertrunken sind. Tests auf Schweinepest oder andere Infektionen seien negativ gewesen, so Amtstierarzt Dr. Achim Wendland.

Mehrere Ursachen möglich

Warum die die Schweine ertrunken sind, darüber können auch Fachleute wie der Amtstierarzt nur spekulieren. Es wäre möglich, dass Jäger die Tiere in das Wasser getrieben haben, aus dem sie allein nicht mehr heraus kamen. Nicht ausgeschlossen ist aber auch, dass die Wlldschweine an einem der Tage, an denen die Gewässer im Winter zugefroren waren, aufs Eis gegangen sind.

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