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Touristenboom in der Flößerstadt

Lychen war voll diesen Sommer. Wanderer und Radwanderer gaben sich in der Touristinfo die Klinke in die Hand. Aber die Zahl der Übernachtungen ist gesunken. Woran liegt das?

Anet Hoppe (links), die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Uckermark GmbH, und Lychens Tourismusvereinsvorsitzende Karola Gundlach zeigten Landrat Dietmar Schulze (SPD) die touristischen Highlights.
Sigrid Werner Anet Hoppe (links), die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Uckermark GmbH, und Lychens Tourismusvereinsvorsitzende Karola Gundlach zeigten Landrat Dietmar Schulze (SPD) die touristischen Highlights.

Die jüngsten privaten und städtischen Investitionen in den Tourismus haben sich gelohnt, sagt der Tourismusverein Lychen. Lychen war voll in diesem Sommer voll Touristen. Doch ganz viele Gäste waren offensichtlich Tagesgäste. In der Touristinformation wurden bis Ende August schon rund 1000 Gäste mehr gezählt als noch im Vorjahr. Die Übernachtungszahlen sind hingegen um fast sieben Prozent gesunken. Bis Ende Juli gab es in der Flößerstadt  47 169 Übernachtungen. 13 525 Gästeankunfte wurden gezählt. Im Schnitt blieben die Gäste 3,5 Tage in der Stadt der vielen Seen. 

In den Ferien seien die Gästebetten gut ausgebucht gewesen, hieß es aus dem Tourismusverein. Allerdings haben sich in diesem Jahr die Übernachtungskapazitäten um zehn Prozent verringert, weil zwei Ferieneinrichtungen geschlossen wurden. Weitere stehen Investoren zwar in den Startlöchern, brauchen aber offensichtlich langen Atem. In der Stadt im Naturpark Uckermärkische Seen, umgeben von vielen Landschafts- und Naturschutzgebieten, müssen bei Bauvorhaben viele Behörden und Träger öffentlicher Belange gehört werden.