Konzept für den Marktplatz:

Triste Innenstadt braucht viel „Kosmetik“

Das Lychener Zentrum ist alles andere als ein Aushängeschild. Ob und wie sich daran etwas ändern lässt? Ein Wettbewerb soll jetzt darüber Aufschluss geben.

Mit Lychens landschaftlicher Lage können nicht viele Gegenden mithalten. Doch die Zentrum hingegen hat großen Nachholebedarf.
Birgit Bruck Mit Lychens landschaftlicher Lage können nicht viele Gegenden mithalten. Doch die Zentrum hingegen hat großen Nachholebedarf.

„Die ohnehin nicht besonders schönen Fassaden am Markt sind in die Jahre gekommen, der Rathausplatz wird nur an Markttagen genutzt und das ,Ratseck‘ verfällt von Jahr zu Jahr. Nicht zuletzt die parallel dazu steigende Zahl von Pkw und Lkw sowie das Fehlen von Fußgängerüberwegen verleihen dem Marktplatz ein trostloses, unruhiges Erscheinungsbild“, so beschreibt der Stadtentwicklungsausschuss den Zustand der Lychener Innenstadt.

Deshalb hatte er den Stadtverordneten den Vorschlag unterbreitet, ein Konzept für das Areal rund um den Marktplatz zu erstellen. 12 000 Euro sollten dafür als Fördermittel beantragt werden. Geld, das die Stadt nicht habe, kam damals der Einwand von Kämmerin Cornelia Läufer. Daran hat sich nichts geändert.

"Ratseck" nicht Teil des Plans

Die Ausschussmitglieder haben ihren Antrag erneut eingebracht. Diesmal soll ein Planungswettbewerb ausgerufen werden, für den finanziellen Mittel aufgebracht werden müssen. Stadtverordnete, Angestellte der Stadtverwaltung, Lychener Bürger, Fachleute und Vertreter der Immobilieneigentümer sollten dafür in einer Arbeitsgruppe zusammenarbeiten.

Das können sich auch die Stadtverordneten gut vorstellen und stimmten dem Antrag zu. Allerdings soll das leer stehende „Ratseck“ nicht Bestandteil dieser Überlegungen sein. Das passt nicht mit dem Wunsch zusammen, daraus ein Gemeinschaftshaus werden zu lassen.