Wettstreit in Potsdam:

Uckermärkische Schüler so gut wie noch nie

Schüler aus Milmersdorf und Gramzow bewältigen bei der Landesradfahrmeisterschaft nicht nur mühelos einen Hindernisparcours. Sie sind auch fit im Straßenverkehr.

Auch Langsamfahren ohne abzusteigen will gekonnt sein. Keine Probleme hatten damit Antonia Burr (links) und Jonas Becker vom Uckermark-Team in Potsdam. Dritter im Bunde war Ole Feierke von der Anna-Karbe-Grundschule Gramzow.
Privat Auch Langsamfahren ohne abzusteigen will gekonnt sein. Keine Probleme hatten damit Antonia Burr (links) und Jonas Becker vom Uckermark-Team in Potsdam. Dritter im Bunde war Ole Feierke von der Anna-Karbe-Grundschule Gramzow.

Zu Recht stolz sein dürfen Antonia Burr, Jonas Becker, beide lernen an der Milmersdorfer Grundschule, und Ole Feierke von der Grundschule „Anna Karbe“ in Gramzow: Die drei Fünftklässler belegten schließlich bei der Landesradfahrmeisterschaft in Potsdam den zweiten Platz. „Noch nie war ein Uckermark-Team bei diesem Wettbewerb so erfolgreich. Und nicht vergessen darf man auch, dass Antonia, Jonas und Ole sogar genauso viele Punkte wie der Erstplatzierte bekommen hatten“, lobte der Milmersdorfer Helmut Rosenow die Kinder. Der ehemalige Pädagoge und Schulleiter betreut seit Jahren Grundschüler auf Kreisebene bei dieser Aktion, die von Polizei, Kreisverkehrswacht und Schulamt initiiert wird. Kinder  sollen  so mehr Sicherheit erlangen, wenn sie mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs sind. Die Besten aus der Uckermark qualifizieren sich für den Landesvergleich. Sie werden dorthin von Helmut Rosenow begleitet. In diesem Jahr traten 56 Teilnehmer an.

Drei Stationen waren in Potsdam zu absolvieren: An der ersten galt es, den Parcours mit verschiedenen Elementen zu bewältigen. Keine leichte Sache, Achten auf schmalen Pfaden zu fahren oder auf schrägen Ebenen, ohne abzurutschen, beziehungsweise einhändig im Kreis und dabei eine zu Leine führen. An Station Nummer zwei „Schildkröte“ ging es darum, eine 15 Meter lange Strecke mit dem Rad zurückzulegen. Natürlich ohne abzusteigen, und dafür länger als 45 Sekunden zu brauchen. Drittens standen die Schüler vor der Aufgabe zu zeigen, wie man sich als Radfahrer richtig im Straßenverkehr verhält. Maximal 200 Punkte gab es für alles insgesamt.

Ihr tolles Abschneiden kommt Antonia, sie ist zu Hause in Milmersdorf, und Jonas aus Ringenwalde auch in ihrer Freizeit zugute. Denn beide fahren gern Fahrrad, wie sie erzählen. „Unsere Eltern waren natürlich auch stolz auf uns, dass wir Zweiter geworden sind“, so Jonas. Antonia hatte sogar zwei ihrer großen Fans beim Wettbewerb in Potsdam an ihrer Seite: „Meine Mutti und meine Oma sind mitgekommen“, sagt das Mädchen.

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