Landesamt überfordert?:

Uckermark wartet auf fünf Millionen Euro

Die Uckermärker haben sich beeilt. Insgesamt 35 Projekte stehen in der Warteschlange für die neuen EU-Gelder. Doch in Potsdam geht es nicht weiter.

Vorstandsvorsitzender Roland Roland (links)und Manager Thorsten Mehlhorn atmen auf. Insgesamt 35 Projekte zur regionalen Entwicklung können ans Ministerium weiterempfohlen werden.
Monika Strehlow Vorstandsvorsitzender Roland Roland (links)und Manager Thorsten Mehlhorn atmen auf. Insgesamt 35 Projekte zur regionalen Entwicklung können ans Ministerium weiterempfohlen werden.

Nach der jüngsten Beratung der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark (LAG) sind insgesamt 35, durch die EU förderfähige Projekte so weit vorangeschritten, dass sie durch das Ministerium für ländliche Entwicklung begutachtet werden müssten. "Alle Vorhaben zusammen würden fünf Millionen Euro aktivieren", erklärte Vorstandsvorsitzender Roland Resch. Das ist etwa ein Viertel der Summe, die der Uckermark bis zum Ende der aktuellen EU-Förderperiode 2020 zur Verfügung gestellt wurde.

Doch die Firmen, Vereine und Kommunen werden für unbestimmte Zeit auf Bewilligung ihrer Projektanträge aus den so genannten LEADER-Mitteln warten, obwohl sie startbereit sind. Als Grund wurden der Lokalen Aktionsgruppe technische Schwierigkeiten benannt. Die Anträge können nicht in eine Software eingearbeitet werden. Damit kommen die Projektträger in eine ganz schwierige Situation, kritisiert Resch die lange Anlaufzeit.