In großer Sorge:

Umweltfrevel im Hammerfließ?

Tote Fische, weiße Ablagerungen und ein zugewachsenes Hammerfließ - ein Templiner fürchtet, dass es um das Gewässer, das durch die Buchheide fließt, nicht gut bestellt ist.

Horst Kerlikowsky zeigt das zugewachsene Hammerfließ.
Sigrid Werner Horst Kerlikowsky zeigt das zugewachsene Hammerfließ.

Am Hammerfließ in der Buchheide stimmt was nicht. Das glaubt zumindest der Templiner Horst Kerlikowsky. Unterhalb der Brücke zwischen Templin und Dargersdorf entdeckte er eine Ansammlung großer toter Fische.  An der Brücke am Uckermärkischen Radrundweg zwischen Templin und Ahlimbsmühle stieß er auf Einleitungen, die ihn ebenfalls ins Grübeln brachten. Bildeten sich unter dem tropfenden und verschlissenen Rohr doch weiß-graue Ablagerungen in dem ansonsten rötlich schimmernden Bach.

Der Uckermark Kurier streckte seine Fühler aus, was die Ursache für das Sterben der Fische sein könnte und wartet noch auf Antworten der Fachleute. Beim Wasser-und Bodenverband Uckermark-Havel, der das Gewässer erster Ordnung im Auftrag des Landes pflegt, vermutet man für das Fischsterben eine eher natürliche Ursache: Sauerstoffmangel aufgrund des Zustandes des Gewässers. Die Reporter bleiben am Thema dran.

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