Aus Kuschelkiefer wird ein Spatzennest:

Umzug ohne Wehmut und Tränen

Kinder sind die Zukunft, und so investiert die Wohnungsbaugenossenschaft „Uckermark“ in der Lychener Straße 1,6 Millionen Euro für Umbau und Sanierung eines Plattenbaus. Erst kommt es zu zig Verzögerungen, dann muss alles ganz schnell gehen.

Geschenke bekamen die Kita-Kinder zum Einzug „von allen Seiten“. Unser Foto zeigt Mayk Saborosch und Ursula Heise von der Stadt Templin (rechts) und Vertreter der WBG Uckermark (links) bei der „Bescherung“.
Uwe Werner Geschenke bekamen die Kita-Kinder zum Einzug „von allen Seiten“. Unser Foto zeigt Mayk Saborosch und Ursula Heise von der Stadt Templin (rechts) und Vertreter der WBG Uckermark (links) bei der „Bescherung“.

„Gut Ding will Weile haben“, heißt es im Volksmund. Und auch für das jetzt zu einem glücklichen Ende gebrachte Bauvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft „Uckermark“ Templin e.G. (WBG) in der Lychener Straße trifft dies zu. „Für Templin einmalig und auch in Deutschland bislang so kaum umgesetzt, ist hier eine Kombination aus einer Kindertagesstätte und einem Wohnbereich mit elf weitgehend barrierefreien Wohnungen entstanden“, erläuterte WBG-Vorstand Anke Junker-Füchsel. Kita-Betreiber ist das Jugendsozialwerk Oranienburg. Auf 900 Quadratmetern Gesamtfläche stehen 96 Betreuungsplätze zur Verfügung, davon 36 für unter Dreijährige. Die WBG hat in das Projekt rund 1,6 Millionen Euro investiert. 900 000 Euro, davon 169 000 Euro Fördermittel des Landes Brandenburg, entfallen auf den Kita-Teil. „Das ist wirklich ein Umzug ohne jede Wehmut oder Träne“, kommentierte Kita-Leiterin Elke Lau. „Wir haben hier mehr als doppelt so viel Platz wie in der Bahnhofstraße. Alles ist größer, heller, freundlicher, praktischer. Und im Keller gibt es jetzt sogar eine Sauna“, schwärmte sie.

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