Aufschlussreiche Funde:

Unter der Straße kommt altes Templin ans Licht

Statt der Tiefbauer graben derzeit Archäologen in der Innenstadt. Voller Spannung gingen sie an ihre Arbeit, erwarteten sie doch Erkenntnis über die frühere Besiedlung der Stadt. Schneller als gedacht wurden die Wissenschaftler fündig.

Grabungsleiterin Karoline Müller zeigt einen der ersten Funde: die Reste eines Brunnens.
Sigrid Werner Grabungsleiterin Karoline Müller zeigt einen der ersten Funde: die Reste eines Brunnens.

Die Bauarbeiten in der Templiner Mühlenstraße ruhen. Archäologen haben das Areal in der historischen Altstadt für zwei bis drei Wochen übernommen. Bis zu neun Mitarbeiter der Grabungsfirma ABD Dressler sind vor Ort, um Mittelalter-Funde auf der riesigen Fläche Zentimeter um Zentimeter freizulegen und zu dokumentieren. Von ausgewählten Funden sollen zudem Profilschnitte angefertigt werden.

Unter der heutigen Mühlenstraße stieß das Grabungsteam bereits in 50 bis 60 Zentimetern Tiefe auf Reste der mittelalterlichen Wohnbebauung. Ein Brunnen ist schon gesichert worden. Auch die mittelalterliche Mühlenstraße, die im weiteren Verlauf schräg auf den Kirchplatz mündet, deutet sich am linken Fahrbandrand der heutigen Mühlenstraße an.

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Kommentare (1)

Macht die Straße wieder frei. Die Römer waren dort noch nicht. Was gefunden wird hat bestimmt noch ein Templiner im Haushalt. Die Gelder die verschwendet sind besser anzulegen. Ein alter Brunnen, mitten auf der Straße als Denkmal ! Oder eine alte Gabel die vielleicht noch aus Sachsen stammt. Last alles so wie es ist. Die Wesen vom Mars freuen sich dann mal. Also totale Geldverschwendung !!