Prenzlauer Allee:

Unübersichtliche Kreuzung wird entwirrt

Vor allem Rentner und Schulkinder kommen kaum über die Straße. Zu dicht ist der Berufsverkehr vor dem Kirsteinhaus in Templin. Das soll sich jetzt ändern.

Fußgänger und Radfahrer sind an dieser Ecke oft darauf angewiesen, dass sich mal ein Fahrzeugführer - wie hier - ihrer erbarmt, und anhält.
Sigrid Werner Fußgänger und Radfahrer sind an dieser Ecke oft darauf angewiesen, dass sich mal ein Fahrzeugführer - wie hier - ihrer erbarmt, und anhält.

In der Prenzlauer Allee in Templin vor dem Kirsteinhaus ist es ziemlich gefährlich geworden, die Straße zu überqueren, seit die Ortsdurchfahrt in der Mühlenstraße eine Baustelle ist. Vor allem Senioren, aber auch Schulkinder wissen im Berufsverkehr davon ein Lied zu singen. Der Umleitungsverkehr zieht sich phasenweise wie ein Endlosband durch die Straße. Jetzt soll für die verbleibende Dauer der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in der Mühlenstraße Abhilfe geschaffen werden.

Der Landesbetrieb für Straßenwesen folgt zwar nicht dem Wunsch der Templiner Stadtverordneten, dort eine Bedarfsampel für Fußgänger einzurichten. Er will aber eine provisorische Mittelinsel auf der Straße vor dem Kirsteinhaus platzieren. Dafür müssen etwa fünf Parkplätze weichen, die Parktasche wird an dieser Stelle zur Fahrspur. Bis zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Mühlenstraße am 2. März soll die Parkinsel eingerichtet sein. Die Mittelinsel dürfte ein weiteres Argument für den Fernlastverkehr werden, das Fahrverbot für Lkw in der historischen Altstadt von Templin einzuhalten. Denn damit könnte es auch an dieser Stelle ziemlich eng werden.

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