Vandalismus:

Vater und Sohn einfach umgeworfen

Eine Holzskulptur war in der Templiner Strahl-Goder-Straße ein witziger Hingucker. Doch plötzlich fehlte sie im Straßenbild.

Stephan-André Hahn schuf einst Vater und Sohn. Die Skulptur war von Unbekannten umgerissen worden.
Sigrid Werner Stephan-André Hahn schuf einst Vater und Sohn. Die Skulptur war von Unbekannten umgerissen worden.

Anwohner und Einheimische vermissen in Templins Südstadt eine Vater-Sohn-Figur, die der Holzkünstler Stephan-André Hahn geschaffen und in einem Wohngebiet aufgestellt hat. Dort wo sie seit 2014 stand, ist nur noch ein Loch im Betonsteinpflaster zu sehen. Wo ist die Skulptur geblieben?, fragten sich Passanten.

Sie befindet sich bei der Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark (WBG), in deren Auftrag sie entstand. Unbekannte hatten sich eines Nachts daran zu schaffen gemacht, in deren Folge die Figur umkippte. „Wo rohe Kräfte sinnlos walten...“, kommentierte Holzkünstler Stephan-André Hahn den Absturz von Vater und Sohn. „Ich hatte die Figuren extra massiv befestigt“, wunderte er sich, dass die Unbekannten sie dennoch aus dem Fundament reißen konnten. Demnächst soll die Figur wieder aufgestellt werden.

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