Brisante Fracht im Kofferraum:

Verdächtiges Auto an der Grenze gestellt

Als Fahnder einen Wagen mit polnischem Kennzeichen kontrollieren wollten, versuchte der 23-jährige Fahrer, der Polizei zu entkommen. Als er endlich gestoppt werden konnte, wussten die Beamten, warum die beiden Insassen flüchten wollten.

In Schwedt stellte die Polizei ein Fahrzeug, in dem sich gestohlenes Werkzeug befand.
Matthias Bruck In Schwedt stellte die Polizei ein Fahrzeug, in dem sich gestohlenes Werkzeug befand.

Ein schwarzer VW Passat mit polnischem Kennzeichen ist auf der Bundesstraße 2 bei Bad Freienwalde ins Visier von Fahndern geraten. Da sich das Fahrzeug im Gegenverkehr befand, konnten sie es nicht selbst kontrollieren und benachrichtigten weitere zivile Fahnder. Diesen gelang es im Stadtgebiet von Schwedt (Oder), den Wagen ausfindig zu machen und sie folgten ihm in Richtung Bundesgrenze. In der Brückenstraße, am Ortsausgang von Schwedt, sollte das Auto dann angehalten werden. Doch der Mann hinter dem Steuer ignorierte die Stoppsignale, musste letztlich aber einsehen, dass er den Beamten nicht entkommen konnte.

Im Kofferraum des Passats fanden die Fahnder schließlich mehrere Koffer mit hochwertigen Spezialwerkzeugen. Die beiden 23-jährigen Insassen des Fahrzeuges gaben an, die Gegenstände in Sachsen gekauft zu haben, konnten aber keine Rechnungsbelege vorweisen. Der Service-Aufkleber einer Firma an einem der Werkzeugkoffer brachte schließlich den Durchbruch bei den Ermittlungen vor Ort. Als die Beamten dort anriefen, stellte sich heraus, dass die Werkzeuge aus einem aufgebrochenen Firmentransporter gestohlen worden waren. Später konnten noch weitere geschädigte Firmen aus dem Raum Altenburg (Sachsen) ausfindig gemacht werden. Der Gesamtschaden, den das diebische Duo anrichtete, wird auf rund 11000 Euro geschätzt.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen und werden jetzt vor Gericht gestellt. Auto und Diebesgut wurden beschlagnahmt.

 

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