Ärger am Kirchplatz:

Verdrecktes Becken nach Kritik gereinigt

Schwarze Flecken hatten sich im Brunnen auf dem Templiner Kirchplatz breit gemacht. Unansehnlich und gefährlich, wenn Kinder barfuß über den rutschigen Schmierfilm laufen, fand eine Templinerin.

Am Freitag erhielten Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes den Auftrag, die Brunnenbecken zu säubern. Im Bild Uwe Braun.
Michaela Kumkar Am Freitag erhielten Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes den Auftrag, die Brunnenbecken zu säubern. Im Bild Uwe Braun.

Die Templiner Inge Czibulka ärgert sich über den Zustand des Brunnens an der Templiner Maria-Magdalenen-Kirche. Ein schwarzer Belag hat sich dort auf den Steinen gebildet. Der sei nicht nur hässlich, sondern auch eine Gefahr für die Kinder, die darin spielen und ausrutschen können. Ihre Sorge hat sie auch schon der Stadtverwaltung mitgeteilt. Vor mehr als zwei Wochen, doch getan hat sich bislang nichts.

Jetzt reichte es ihr und sie machte ihre Kritik öffentlich. Und siehe da, am Freitag reinigten Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes den Brunnen. Mehr noch: Bislang gab es offenbar einen vereinbarten Reinigungsrhythmus mit dem Wirtschaftshof, der alle zwei Wochen für Ordnung sorgen sollte. Mittlerweile hieß es, dass dies bei Bedarf passieren sollte. „Das reicht in der warmen Jahreszeit mit entsprechenden Temperaturen augenscheinlich nicht aus. Zumal zurzeit auch Blüten der Linden in der Nähe des Brunnens in die Becken fallen“, reagierte Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) auf Nachfrage. Man werde den Brunnen deshalb nun öfter reinigen lassen.