Vorsicht Kinder!:

Verkehr frei heißt es ab 1. Mai auf der Ziegeleibrücke

Ab 1. Mai soll die Ziegeleibrücke in der Kurstadt Templin für den innerstädtischen Verkehr geöffnet werden. Anwohner sehen diesem Ereignis mit gemischten Gefühlen entgegen.

Am 1. Mai wird die Ziegeleibrücke für Autos bis 3,5 Tonnen geöffnet. Um größeren Fahrzeugen den Zugang zu versperren, wird die Zufahrt zur Brücke verengt.
Carsten Korfmacher Am 1. Mai wird die Ziegeleibrücke für Autos bis 3,5 Tonnen geöffnet. Um größeren Fahrzeugen den Zugang zu versperren, wird die Zufahrt zur Brücke verengt.

Am 1. Mai wird die Templiner Ziegeleibrücke für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen geöffnet, um den baulich bedingten Verkehrsengpass in der Mühlenstraße zu entlasten. Anfang April hat die Stadt die Anwohner der Waldhof-Seite der Brücke angeschrieben und um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten gebeten.

Für die Bewohner des Waldhofs, auf dessen Gelände sich Wohneinrichtungen, Behinderten-Werkstätten und eine integrative Grundschule befinden, ist die Öffnung der Brücke ein Risikofaktor. „Um unsere Bewohner und Schüler zu schützen, werden wir unser Gelände abschirmen“, sagt Diakon Wolfgang Seyfried, Leiter des Gustav-Zietlow-Hauses auf dem Waldhof.

Diese Meinung teilt auch Sven Heussen. „Die Innenstadt muss sicherlich entlastet werden, doch für uns Anwohner ist das schon eine Beeinträchtigung.“ Die Kinder, die draußen spielen, hätten sich an die ruhigen Straßen gewöhnt und die Leute wohnten in dem Wohngebiet, um ihre Ruhe zu haben.

Doch nicht alle Anwohner sehen in der Öffnung der Brücke eine Beeinträchtigung. „Ich freue mich sogar ein wenig darüber“, sagt Angelique Jahn. „Momentan ist der Verkehr in der Innenstadt äußerst zäh. Bei einer offenen Brücke muss ich nicht durch die Stadt fahren, um auf die andere Seite Templins zu kommen.“

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