Sechs Mal mehr Arbeitsplätze:

Von Handarbeit zu automatisiertem Betrieb

Zu den Rohstoffen der Uckermark gehört Holz. In Templin investiert ein privates Unternehmen über Jahre Millionen, um den Rohstoff mit modernen Anlagen zu verarbeiten.

Automatisierte Anlagen bestimmen das Bild im Laubholzsägewerk der Holzindustrie Templin. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter in den letzten 20 Jahren in die Modernisierung des Unternehmens gesteckt.
Sigrid Werner Automatisierte Anlagen bestimmen das Bild im Laubholzsägewerk der Holzindustrie Templin. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter in den letzten 20 Jahren in die Modernisierung des Unternehmens gesteckt.

"Ohne Förderung vom Land hätten wir unseren Betrieb nicht so modern aufstellen könnten", sagte Antje Maschmann-Fehrensen, Geschäftsführerin der Templiner Holzindustrie. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter seit 1994 in das Unternehmen investiert.  Statt der anfangs elf Mitarbeiter haben heute hier 65 bis 70 Mitarbeiter einen Job.

Körperlich anstrengende Handarbeit - zum Beispiel Bretter schleppen - wurde Schritt für Schritt abgelöst durch Maschinen und anspruchsvolle Überwachungstätigkeiten. Holzbearbeitungsmechaniker  und Gabelstaplerfahrer von heute bekommen Chancen sich zu qualifizieren und bedienen heute hochmoderne computergesteuerte automatisierte Anlagen.

Und immer wieder tüfteln Ingenieure des Betriebes gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen an weiteren Neuerungen. "Wir wären froh, wenn das Land solche Projekte auch in Zukunft fördern würde", sagt die Chefin des Betriebes.