Alle Betreuungsbereiche am Donnerstag betroffen:

Warnstreik bei der Volkssolidarität in der Uckermark

Die Mitarbeiter der Volkssolidarität im Landkreis Uckermark gehen am Donnerstag in einen ganztägigen Warnstreik. Betroffen sind Kindertagesstätten und die ambulante Behindertenbetreuung.

Eine Mitarbeiterin des ambulanten Pflegedienstes der Volkssolidarität misst bei einem 80-jährigen Rentner den Blutdruck. Am Donnerstag, dem 18. Februar, gehen die uckermärkischen Volkssolidaritäts-Mitglieder in einen ganztägigen Warnstreik.
Patrick Pleul Eine Mitarbeiterin des ambulanten Pflegedienstes der Volkssolidarität misst bei einem 80-jährigen Rentner den Blutdruck. Am Donnerstag, dem 18. Februar, gehen die uckermärkischen Volkssolidaritäts-Mitglieder in einen ganztägigen Warnstreik.

Oberstes Ziel des Warnstreikes am Donnerstag ist die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die 200 Beschäftigten der Volkssolidarität in der Uckermark. Das erklärte die Mitarbeiterin der Gewerkschaft Ver.di am Dienstag gegenüber dem Uckermark Kurier.

Von dem Streik werden alle Bereiche betroffen sein, kündigte die Ver.di-Funktionärin an, insbesondere die Kitas und der anbulante Betreuungsdienst. Janine Balder rechnet damit, dass es den Beschäftigten gelingen wird, weite Bereiche der Volkssolidarität in der Uckermark "lahm zu legen". Ein Streik "muss weh tun", denn er soll "ein deutliches Signal an die Arbeitgeber sein", erklärte Janine Balder.

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