Neue Pläne für Schandfleck:

Was wird aus dem tristen "Ratseck"?

Lychen unternimmt einen neuen Anlauf, um für die seit Jahren leer stehende Immobilie doch noch eine Nutzung zu ermöglichen. Davon sollen alle Einwohner profitieren.

Es hat schon bessere Tage gesehen, das Lychener „Ratseck“.
Matthias Schöppner Es hat schon bessere Tage gesehen, das Lychener „Ratseck“.

Seit der Wende wird das ehemalige Gasthaus und Hotel nicht mehr genutzt. Das „Ratseck“ in Lychen befindet sich im Besitz der Kommune. Mit Hilfe von Fördermitteln sollte etwas daraus werden, wovon die ganze Stadt etwas hat. Ideen gab es zwar, nur geworden ist nichts daraus. Jetzt hat eine neue Runde auf der Suche nach einer Nutzung begonnen. Die Rede ist davon, daraus ein Gemeinschaftshaus zu machen. Unter anderem mit Praxisräumen für einen zweiten Hausarzt, den Lychen dringend sucht. Die Empfehlung dafür stammt von den Mitgliedern des Bauausschusses der Stadtverordnetenversammlung.

Was außer einer Arztpraxis noch Platz in dem zum Gemeinschaftshaus umgebauten „Ratseck“ hätte? Lychens stellvertretende Bürgermeisterin, Karola Gundlach, verweist auf Ideen, bei denen es um eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten Mehrgenerationenhaus und dem Freizeittreff, um Fitnessangebote und den Bau von altersgerechten Wohnungen ging. Die  Stadtverordneten haben jetzt grünes Licht für den Umbau des „Ratsecks“ als Gemeinschaftshaus gegeben.

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