Trockene Zeiten sind vorbei:

Wasserloch macht Landwirt glücklich

Kaum zu glauben, aber da zogen Natur-, Umweltschützer, Wasserbauer und Bauern an einem Strang. Erstmals wurden bei Rosenow die "Oasen" in der eher trockenen Uckermark wiederbelebt. Davon hat jeder etwas.

Landwirt Jürgen Werner hat Freude an dem wiedergewonnenen Gewässer mitten auf seinem Feld. Das Wasser, das sich dort sammeln kann, steht nicht auf seinem Acker.
Sigrid Werner Landwirt Jürgen Werner hat Freude an dem wiedergewonnenen Gewässer mitten auf seinem Feld. Das Wasser, das sich dort sammeln kann, steht nicht auf seinem Acker.

In der Uckermark gibt es Landwirte, die froh darüber sind, dass der Wasser- und Bodenverband Uckermark-Havel die Initiative ergriffen hat und Feldsölle auf ihren Äckern renaturiert. In der Rosenower Feldmark erfolgte am Freitag die Bauabnahme für zehn wiederhergestellte Feldsölle. Das Projekt, das in Trägerschaft des Wasser- und Bodenverbandes und mit 100-prozentiger Förderung durch das Land Brandenburg und die EU seit 2013 realisiert wurde, kostete rund 180 000 Euro.

Die Agrarbetriebe Werner und Quaak hatten ihre Äcker für diese Pioniertat zur Verfügung gestellt. „Das ist besser, als wenn sie versanden, keinen Regen mehr aufnehmen und Wasser auf dem Acker stehen bleibt“, sagte Jürgen Werner. Über diese Maßnahme wurde nicht nur geschützten und bedrohten Arten wie Rotbauchunke, Knoblauchkröte oder Kammmolch ein neues "Haus" gebaut, sondern auch Vorsorge zum Wasserrückhalt in der Landschaft und gegen das Absinken von Grundwasserständen getroffen.

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