Unfall auf dem Bruchsee:

Wasserretter ziehen gekenterten Segler an Land

So hatte sich der Wassersportler seinen kleinen Ausflug sicher nicht vorgestellt. Pitschnass kam er wieder zu Hause an.

Bei der Rettung des havarierten Segelbootes kam auch das Rettungsboot der Feuerwehr zum Einsatz.
Horst Skoupy Bei der Rettung des havarierten Segelbootes kam auch das Rettungsboot der Feuerwehr zum Einsatz.

Sein Sonntagsausflug auf dem Wasser hat für einen Segler am Nachmittag ein unfreiwilliges Ende genommen. Der 67-Jährige war mit seinem Boot auf dem Bruchsee bei Templin unterwegs, als er am Fährkrug von einer Windböe erfasst wurde. Das Boot kenterte und der Mann landete im Wasser. Er schaffte es nicht allein, die Sechs-Meter-Jolle wieder aufzurichten und sich aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Glück im Unglück: Zwei Mitglieder der Templiner Wasserwacht, die zufälligerweise gerade privat mit einem Boot auf dem Seenkreuz unterwegs waren, hatten den Unfall beobachtet und eilten dem Senior sofort zu Hilfe. Mit vereinten Kräften schafften es die Männer, das Segelboot wieder flott zu machen und den Mann an Bord zu hieven.

Kameraden pumpen Wasser ab

Inzwischen waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Templin mit zwei Fahrzeugen zur Stelle. Sie waren von einem Spaziergänger, der mit seinem Hund an der Badestelle neben der Brücke baden war und das Unglück mitbekommen hatte, alarmiert worden. „Wir setzten unser Rettungsboot ins Wasser und schleppten das havarierte Boot an die Badestelle“, schilderte Einsatzleiter Stefan Voigt. Dort pumpten die Kameraden dem verunglückten Segler das Wasser aus der Bootsschale.

Die ebenfalls informierten Mitglieder der Wasserwacht brauchten mit ihrem Boot nicht mehr auszurücken.

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