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Wasserturm wird Schritt für Schritt saniert

Ein Architekt hat sich in den Templiner Wasserturm verliebt und das Objekt vor zwei Jahren gekauft. Doch was hat er mit dem denkmalgeschützten Gebäude vor?

Der Wasserturm in Templin soll Schritt für Schritt in Eigenleistung saniert werden. Das braucht Zeit.
Sigrid Werne Der Wasserturm in Templin soll Schritt für Schritt in Eigenleistung saniert werden. Das braucht Zeit.

Lange hatte sich der Verkauf des Templiner Wasserturmes hingezogen. Schließlich wollte die Stadt das markante Gebäude in attraktiver Lage nicht verschenken. 2012 bekam der Berliner Architekt Jens Winterhoff den Zuschlag. Doch auf den ersten Blick scheint sich an dem Turm seitdem nicht viel getan zu haben. Lediglich erste Sicherungsmaßnahmen sind erfolgt, Hecken wurden beschnitten.

Winterhoff bestätigte jetzt, dass er an der Sanierung des Wasserturmes arbeite. So habe er im letzten Jahr begonnen, die Gebäude zu beräumen. Ob der bestehende Anbau erhalten oder abgerissen und in vergleichbarem Volumen neugebaut werden soll, sei noch nicht entschieden. Der Anbau solle ausschließlich dem Wohnen dienen. "Zunächst als Wochenend- und Ferienunterkunft, später als unser Wohnhaus", klärte der gebürtige Westfale auf. Bungalows aus DDR-Zeiten hingegen, die ebenfalls zu dem Grundstück gehören, werde man nicht wieder herrichten. Sie sollen abgerissen werden.