:

Wenn der Schulbus nur im Nachbarort hält

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule, das ist Alltag für etliche Kinder. Doch nicht immer liegt die Haltestelle vor der Haustür.  Das sorgt für Ärger.

Eltern wünschen sich einen sicheren Schulweg für ihre Kinder, nicht nur für die Grundschüler.
Benjamin Vorhölter Eltern wünschen sich einen sicheren Schulweg für ihre Kinder, nicht nur für die Grundschüler.

4034 Schüler, die allgemeinbildende und berufliche Schulen besuchen, sind im Landkreis Uckermark auf Bus oder Bahn angewiesen, um zur Schule zu kommen. Für 345 kommt Spezialverkehr zum Einsatz. Unter anderem dann, wenn der Weg von zu Hause bis zur nächsten Einstiegshaltestelle für Grundschüler länger als zwei Kilometer ist; für Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mehr als 3,5 Kilometer. So steht es in der Schülerbeförderungssatzung, die der Kreistag beschlossen hat.

Der Landkreis Uckermark ist für die Schülerbeförderung zuständig und beauftragt damit Subunternehmen. Vor Schuljahresbeginn gibt es jedoch immer wieder Beschwerden von Eltern, deren Kinder die Schule wechseln und die plötzlich bis zur nächsten Haltestelle eine längere Wegstrecke zurücklegen müssen. Das zu organisieren, sei Elternsache, heißt es nun aus der Kreisverwaltung. Eltern kritisieren jedoch, dass bei dieser Entscheidung der Aspekt "sicherer Schulweg" nicht berücksichtigt wird.

Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns: m.kumkar@uckermarkkurier.de