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Wer für ungetrübten Wasserspaß sorgt

Wer an heißen Sommertagen Erfrischung in einem der vielen Seen in der Nähe von Templin sucht, der tut das auf eigene Gefahr. Die Stadtverwaltung hat Schilder aufgestellt. Trotzdem werden die Badestellen nicht stief-mütterlich behandelt. Wer sorgt dafür?

Badespaß verspricht nicht nur die Steganlage in Beutel. Badegäste loben die Sauberkeit der Liegewiese.
Horst Skoupy Badespaß verspricht nicht nur die Steganlage in Beutel. Badegäste loben die Sauberkeit der Liegewiese.

"Baden auf eigene Gefahr!"-Schilder stehen an neun Seen, die sich auf dem Gebiet von Templin befinden. Aufgestellt wurden die Tafeln von der Stadtverwaltung. Offiziell sind diese Badestellen also nicht. Die Schilder sollen darauf hinweisen, dass es an diesen Seen keinen Rettungsschwimmer gibt. Aus versicherungstechnischen Gründen hat die Stadt auch früher vorhandene Sprungtürme im Wasser abbauen lassen.

Trotzdem sind diese Badegewässer beliebt und werden besonders an heißen Sommertagen gern frequentiert. Dass dieses Vergnügen nicht etwa durch herumliegenden Müll und meterhohes Gras auf den Liegewiesen getrübt wird, dafür wird in etlichen Templiner Ortsteilen gesorgt. Beispielsweise in Beutel, wo der Große Beutelsee längst kein Geheimtipp mehr für Badelustige ist. „Arbeitseinsätze am Großen Beutelsee laufen in Regie unseres Heimatvereins. Zwei Familien aus dem Ort kümmern sich darum, dass der Müll entsorgt wird“, sagt Ortsvorsteherin Heidemarie Schmidt.