Nachgefragt:

Wer macht sich an der Schleuse zu schaffen?

Wasserbauer mit schwerer Technik machen sich derzeit an der Templiner Schleuse zu schaffen. War die nicht gerade 2005 erst nach einer umfassenden Erneuerung wiedereröffnet worden?

Gleich zwei Baukolonnen machen sich derzeit am Templiner Kanal im Schleusenbereich zu schaffen. Was passiert da, fragen sich Passanten.
Sigrid Werner Gleich zwei Baukolonnen machen sich derzeit am Templiner Kanal im Schleusenbereich zu schaffen. Was passiert da, fragen sich Passanten.

"Wir führen derzeit die erste turnusmäßige Bauwerksinspektion nach der Garantieinsektion vor sechst Jahren durch", klärte Michael Ungar vom Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde auf. Dazu nutze man die verkehrsarmen Wintermonate. Wenn keine größeren Schäden auszumachen seien, werde die Schleuse wieder geflutet und könne in ihren verdienten "Winterschlaf"gehen. Üblicherweise sei sie vom 1. Dezember bis 31. März für den Verkehr geschlossen.

Geschwindigkeit wird reduziert

Diese Winterpause nutzen parallel zu den Inspektoren vom Wasser- und Schifffahrtsamt auch die Bauleute von der Rowa Wasserbau GmbH Oranienburg. Sie stehen mit ihrem Bauschiff bereits in den Startlöchern, um den Regenwassereinlauf in den Kanal zu erneuern. Die Einlaufgeschwindigkeit soll auf unter 0,4 Meter pro Sekunde reduziert werden, um die Bootsanlieger nicht zu gefährden.

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