Artenschutz:

Wer sitzt denn da bloß in den Bäumen?

Eine Stunde Auszeit nimmt sich Bodo Giering zweimal im Jahr. Dann zählt er in seinem Garten Vögel. Wer hätte gedacht, dass sich dort 15 unterschiedliche Arten wohlfühlen?

Mit Hilfe des Fernglas kann Bodo Giering auch die weiter entfernt sitzenden Vögel erkennen. Das ist wichtig, um die Gefiederten genau bestimmen zu können. Immerhin 15 Arten konnte er so am Sonntag innerhalb einer Stunde zuordnen.
Minika Strehlow Mit Hilfe des Fernglas kann Bodo Giering auch die weiter entfernt sitzenden Vögel erkennen. Das ist wichtig, um die Gefiederten genau bestimmen zu können. Immerhin 15 Arten konnte er so am Sonntag innerhalb einer Stunde zuordnen.

Grünfinken, Kohl- und Blaumeisen oder Haussperling. Bodo Giering hat sie alle entdeckt, als er sich eine Stunde in den Garten setzte und mit dem Fernglas auf "Augenpirsch" ging. Insgesamt 15 Arten registrierte der Ornithologe in dieser kurzen Zeit. Eine erstaunliche Anzahl angesichts des trüben Wintertages. Der Uckermärker reihte sich damit ein in die Schar der Naturfreunde, die sich in den letzten vier Tagen an der "Wintervogelzählung" des NABU beteiligten. "Sie richtet sich vor allem an die Öffentlichkeit, um die Aufmerksamkeit auf die Vogelwelt zu lenken", meint Giering. Dennoch sei der wissenschaftliche Wert dieser Massenzählung nicht zu unterschätzen. Der Fachgruppenleiter Ornithologie und Artenschutz bei der NABU-Regionalgruppe Templin jedenfalls ist auch im Mai wieder mit dabei und nimmt sich wieder eine Stunde Auszeit von allen Verpflichtungen.

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