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Wie gut sind Templiner Schulen?

Für Familien, die sich in der Uckermark niederlassen wollen, ist Bildung wichtig. In der Kurstadt gibt es dafür Potenzial, das nach der Meinung eines Vereines noch viel stärker genutzt werden sollten.

Hauswirtschaft steht mit auf dem Stundenplan der Kinder, die in der integrativen Waldhofschule lernen. Sie ist eine von vier Grundschulen in Templin. Zwei befinden sich in freier Trägerschaft.
Theodor Barth Hauswirtschaft steht mit auf dem Stundenplan der Kinder, die in der integrativen Waldhofschule lernen. Sie ist eine von vier Grundschulen in Templin. Zwei befinden sich in freier Trägerschaft.

Im vergangenen Jahr hat ein Paar aus Südtirol die Uckermark kennengelernt und war begeistert. Jetzt überlegt es, mit seinen beiden kleinen Kindern hierher zu ziehen. Von der Willkommensagentur Uckermark des Vereins "Zuhause in Brandenburg" wollte das Paar zuvor wissen, wie es um die Schullandschaft in der Region bestellt ist. Mit solchen Fragen wurde der Verein schon oft konfrontiert. Er unterstützt Menschen, die sich in der Uckermark ansiedeln oder wieder zurückkehren wollen. „Gerade als Schulstandort hat Templin eine enorme Entwicklung genommen“, so Vereinsvorsitzende Ariane Böttcher.

Aus diesem Potenzial ließe sich mehr machen, findet der Verein und hat ein Konzept entwickelt, dass er jetzt im Wirtschaftsausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorstellte. Die Mitglieder ihres Vereins sehen die Stärken der Stadt unter anderem in der Schulvielfalt, die sich in verschiedenen Konzepten und Trägern äußert, in ausgezeichneten Schulkonzepten, die es in der Kurstadt gibt, oder in vorhandenen Inklusionsangeboten.

Vorschläge entwickelt

Vorstellen ließen sich diese in einem speziellen Internetauftritt. Vermarkten ließe sich das Templi­ner Potenzial als Schul- und Bildungsstadt ebenso durch Führungen mit Erlebnischarakter. Auch historische Aspekte wie das ehemalige Joachims­thalsche Gymnasium und die Bemühungen, daraus eine europäische Internatsschule zu machen, könnten dabei eine Rolle spielen. Sinnvoll sei auch die Einführung einer Bildungscard, um damit verschiedene Einrichtungen der Stadt wie MKC, Museum oder Bibliothek zu nutzen.

Im Wirtschaftsausschuss stieß das auf offene Ohren. „Jetzt sollten wir fraktionsübergreifend überlegen, was man aus diesem Vorschlag machen kann“, so Franz-Christoph Michel (CDU).

Wie gut ist die Templiner Schullandschaft Ihrer Meinung nach, liebe Leser? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

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