Diebstahlsprävention:

Wie sich Anwohner gegen Einbrecher schützen

Die Nachricht von 20 Kellereinbrüchen an einem Wochenende in Templin hat viele Bürger erschreckt. Die Anwohner eines Straßenzuges am Rande der Stadt wollen jetzt vorbeugen.

Dominic Frevert von der Feuersozietät und Sascha Eitner von der Sparkasse Uckermark (von links) freuen sich, dass mithilfe von Harald Löschke (rechts) jetzt die erste Anwohnerinitiative in Templin Einbruchsdiebstählen mithilfe künstlicher DNA vorbeugen will.
Sigrid Werner Dominic Frevert von der Feuersozietät und Sascha Eitner von der Sparkasse Uckermark (von links) freuen sich, dass mithilfe von Harald Löschke (rechts) jetzt die erste Anwohnerinitiative in Templin Einbruchsdiebstählen mithilfe künstlicher DNA vorbeugen will.

Zum Schutz gegen Einbruchsdiebstähle gehen die Sparkasse Uckermark und die Feuersozietät neue Wege: Die beiden haben jetzt die erste Templiner Initiative von Anliegern unterstützt, die gemeinsam ihr Wohneigentum mit künstlicher DNA schützen.

Am Mittwoch wurden Warn-Schilder in dem Straßenzug aufgestellt. Diese sollen potenzielle Einbrecher abschrecken, sich an fremdem Eigentum zu vergreifen. Denn die Anwohner haben Eingangstüren, Garagen und wertvolle Gegenstände mit einer Spezialflüssigkeit, der sogenannten künstlichen DNA, markiert. Diese bleibt an Tätern und Diebesgut haften. Sie ist mit bloßem Auge unsichtbar, auch in kleinsten Mengen nachweisbar und enthält einen einzigartigen Code. So erleichtert sie die Überführung der Täter. Die Polizei kann mit künstlicher DNA markierte Gegenstände den Eigentümern zuordnen.

In der Uckermark gibt es insgesamt acht solcher Anliegerinitiativen, die diese Möglichkeit der Einbruchsprävention nutzen.

Sparkasse und Feuersozietät haben Rabatte beim Hersteller für das Starter-Set mit der künstlichen DNA organisiert und gewähren einen Nachlass auf die Hausratversicherung bei der Feuersozietät.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung