Mini-Kita präsentiert stolz ihren Namen:

„Wilde Zwerge“ toben in Ringenwalde

Eine Kindertagesstätte direkt im Dorf zu haben, das wissen Ringenwalder Eltern zu schätzen.

Zwergenverkleidung zur Namensgebung in der Ringenwalder Kita musste sein. Der Vorschlag, die Kita „Die wilden Zwerge“ zu nennen, hat den meisten Eltern, Kindern und den Erzieherinnen am besten gefallen.
Michaela Kumkar Zwergenverkleidung zur Namensgebung in der Ringenwalder Kita musste sein. Der Vorschlag, die Kita „Die wilden Zwerge“ zu nennen, hat den meisten Eltern, Kindern und den Erzieherinnen am besten gefallen.

Max ist ein „wilder Zwerg“. Davon gibt es noch elf weitere in der Ringenwalder Kita. Natürlich sind die Mädchen und Jungen, die dort betreut werden, nicht stürmischer als in anderen Kindertagesstätten. Der Vergleich mit den kleinen, quirligen Wesen hat mit dem Namen der Einrichtung in Ringenwalde zu tun: „Die wilden Zwerge“ prangt auf einem neuen Schild am Giebel des Kita-Hauses.

Kita-Leiterin Annette Riesing und ihre Kollegin Rita Zühlke kümmern sich um zwölf Mädchen und Jungen im Alter von einem bis acht Jahren aus Temmen, Ringenwalde und Hohenwalde. Dass es diese Mini-Kita im Ort gibt, ist für viele Familien optimal.

Diese zu erhalten, dafür setzen sich die Gemeindevertreter zielstrebig ein. Gerade erst wurden neue Fenster in das Gebäude eingebaut. „Die Kita hat Priorität. Wenn gespart werden muss, dann an anderer Stelle“, sagt Bürgermeisterin Katharina Heiz. „Um die Einrichtung so lange wie möglich zu erhalten, gehen wir auch finanziell an unsere Schmerzgrenze.“ Denn eine Kita im Dorf sei wichtig, damit junge Familien nach Ringenwalde ziehen.

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