Rechtsextremen keine Chance:

Willkommensinitiative will Zeichen setzen

Für rechte Propaganda gegen Asylbewerber ist in Templin kein Platz, sagen Aktive der Willkommensinitiative, die sich für Flüchtlinge in der Stadt engagieren. Deshalb organisieren sie Protest gegen eine NPD-Demo.

Aktive und Freunde der Templiner Willkommensinitiative wollen sich zum Tag der Deutschen Einheit am Jugendhaus "Villa 2.0" mit Flüchtlingen treffen und gegen rechte Hetze der NPD protestieren.
Benjamin Vorhölter Aktive und Freunde der Templiner Willkommensinitiative wollen sich zum Tag der Deutschen Einheit am Jugendhaus "Villa 2.0" mit Flüchtlingen treffen und gegen rechte Hetze der NPD protestieren.

Regelmäßig kommen in Templin freiwillige Helfer einer Willkommensinitiative zusammen, die sich die Integration von Flüchtlingen in das Leben der Stadt auf die Fahne geschrieben hat. Ihr Treffen am Tag der Deutschen Einheit widmen sie aus aktuellem Anlass dem Protest gegen braune Propaganda. Die NPD will am 3. Oktober eine Demo unter dem Motto "Asylbetrug macht uns arm" in der Kurstadt veranstalten.

"Wir hatten sowieso geplant, uns am Tag der Deutschen Einheit mit Templinern und Flüchtlingen im Jugendhaus ,Villa 2.0' zum gemeinsamen Frühstück zu treffen", sagte Tamara Gericke von der Willkommensinitiative. "Jetzt werden wir den Rechten zeigen, dass für sie kein Platz in unserer Stadt ist." In ihrem Treffen wollen sie daher den demagogischen Parolen der NPD eine Abfuhr erteilen. Damit nicht genug. Beim traditionellen Stadtmauerlauf zum Herbstfest in Templin, bei dem Paare Aufgaben an verschiedenen Stationen lösen, werden auch ein Templiner und ein Asylbewerber gemeinsam am Sonnabend um 15 Uhr an den Start gehen.

In Prenzlau, wo die NPD am gleichen Tag eine Veranstaltung angemeldet hat, plant das "Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau" ebenfalls eine Protestdemonstration gegen Rechtsextreme.

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