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Wintermärchen mit Licht und Schatten

Schnee und Frost haben die Uckermark in der Nacht zu Montag in eine Bilderbuchlandschaft verwandelt – zur Freude der Ferienkinder und Jahresendurlauber. Für Winterdienste und Autofahrer wurde das Winterwetter dagegen zur Herausforderung.

Die verschneite Straße wurde einem Autofahrer zwischen Hardenbeck und Lychen zum Verhängnis.
Birgit Bruck Die verschneite Straße wurde einem Autofahrer zwischen Hardenbeck und Lychen zum Verhängnis.

Schneeglätte wurde einem 48-jährigen Renaultfahrer am Montagmittag auf der Landesstraße 15 zwischen Hardenbeck und Lychen zum Verhängnis. Hinter einer Kurve verlor er offensichtlich die Gewalt über sein Fahrzeug, das nach links von der Straße abkam und sich überschlug. Die beiden Insassen wurden dabei verletzt. Bei einem anderen Crash am Vormittag zwischen Flieth und Kaakstedt war es bei Blechschäden geblieben. Insgesamt blieb es aber nach Informationen der Polizei ruhig auf den Straßen, die Schnee und Frost in der Nacht in eine Winterlandschaft verwandelt hatten.

Nachts um drei rückten die ersten Fahrzeuge des Templiner Wirtschaftshofes aus, der Rest der Flotte folgte gegen sieben Uhr, um Straßen und Wege in der Stadt und in den Ortsteilen zu räumen. Auch in Lychen hat der Winterdienst gut funktioniert, seit fünf Uhr waren dort die Männer des Bauhofes im Einsatz.

Landschaften wie im Bilderbuch

Für die Ferienkinder und Urlauber, die den Jahreswechsel in der Uckermark verbringen, präsentierte sich die Region nach den ersten nennenswerten Schneefällen dieses Winters von seiner schönsten Seite. Bei bis zu zehn Zentimetern Pulverschnee, blauem Himmel und Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt zog es viele Familien auf Rodelbahnen und Wanderwege.