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Wird der Freizeitspaß für Kinder zurückgefahren?

Ein Schließtag in der Öko-Insel der Kurstadt verunsichert Eltern und ihren Nachwuchs. Auch der Förderverein hat Fragen und wendet sich an die Stadt. Dort gibt man Entwarnung: Man arbeite an einer neuen Konzeption, orientiert an Kinderwünschen.

Zumba-Zeit in der Öko-Insel. Das Tanz-Fitnessprogramm aus Südamerika kommt bei den Kindern sichtlich gut an.
Matthias Schöppner Zumba-Zeit in der Öko-Insel. Das Tanz-Fitnessprogramm aus Südamerika kommt bei den Kindern sichtlich gut an.

Die Kinder-Öko-Insel „Spatz“ hat einen guten Ruf in Templin. Donnerstags hat das Haus in der Ringstraße jetzt allerdings zu. Warum? Das interessierte auch die Mitglieder des Fördervereins der Kinder-Öko-Insel. Sie hatten erfahren, dass eine der beiden sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen aus der Einrichtung an diesem Tag im Jugendhaus „Villa“ - die andere städtische Freizeiteinrichtung für Jugendliche - eingesetzt wird. Die zweite Beschäftigte ist seit einiger Zeit krank.

„Wir müssen Öffnungszeiten optimieren, um das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Templin zu gewährleisten“, sagte Ursula Heise, stellvertretende Bürgermeisterin. Man habe sich für den Donnerstag als Schließtag entschieden, weil dort die Besucherzahlen nicht so hoch seien. Zur Optimierung gehöre außerdem, dass Mitarbeiter aus der „Villa“ in der Öko-Insel und auch umgekehrt tätig sind. Der Schließtag sei keine „Entscheidung für die Ewigkeit“, betonte Ursula Heise. Vielmehr denke man über eine neue Konzeption nach. Im Gespräch ist eine Fahrradwerkstatt, von speziellen Angeboten für Mädchen und Jungen ist die Rede. Auf jeden Fall sollen die Wünsche der Kinder wie bisher gehört und berücksichtigt werden.