Enge Straße:

Wo Parken auch ohne Schild verboten ist

Wildes Parken an der Zufahrt zur Templiner Kurmeile stößt bei Anwohnern mächtig auf. Sie fordern jetzt ein für alle sichtbares Parkverbotsschild. Dabei wäre das eigentlich nicht nötig.

Direkt vor einer Ausfahrt im Schreberweg geparkt. Die Anwohner können so nicht von ihrem Grundstück fahren.
Privat Direkt vor einer Ausfahrt im Schreberweg geparkt. Die Anwohner können so nicht von ihrem Grundstück fahren.

Die kürzeste Anbindung von der historischen Altstadt Templin zur Kurmeile führt vorbei am idyllischen Egelpfuhl über den Schreberweg. Ursprünglich nur als Rad- und Gehweg gedacht, muss der Weg seit einigen Jahren als Straße herhalten. Das verleitet zum Parken. Dabei ist der mit Betonsteinpflaster ausgebaute Weg nur 3,80 Meter breit. Und laut Straßenverkehrsordnung ist Parken an engen Straßenstellen verboten.

Viele Autofahrer ignorieren das aber einfach. Manche Autofahrer parken sogar die Grundstückseinfahrten zu und verschwinden auf unbestimmte Zeit in den benachbarten Gartenanlagen. Die Stadt Templin schickte nach der Bürgerkritik gleich mal einen Außendienstmitarbeiter vorbei - zum Knöllchenverteilen.