Löchrig und holprig:

Zerfahrene Wege werden noch nicht ausgebessert

Der Winter und schwere Fahrzeuge haben aus unbefestigten öffentlichen Wegen Holperstrecken gemacht. Eine Reparatur ist erst möglich, wenn das Wetter mitspielt.

Ab hier heißt es, auf dem Weg von Metzelthin nach Gandenitz langsam zu fahren, um unliebsamen Überraschungen – sprich Schäden am Auto – vorzubeugen.
Michaela Kumkar Ab hier heißt es, auf dem Weg von Metzelthin nach Gandenitz langsam zu fahren, um unliebsamen Überraschungen – sprich Schäden am Auto – vorzubeugen.

Wer zurzeit durch Templin und Umgebung fährt, muss immer wieder unbefestigte Wege passieren, die teilweise tiefe Löcher haben. Doch an eine Ausbesserung ist erst zu denken, wenn das Wetter es zulässt. „Nicht vor April, Mai, um vernünftig profilieren und verdichten zu können“, sagt Klaus Collin, Mitarbeiter in der städtischen Bauverwaltung.

Begutachtet wurden die unbefestigten Wegstrecken schon. Fazit: Sie sind ziemlich ramponiert – eine Folge des eher milden Winters mit wenig Frost. Zudem wurden sie durch Forstfahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen, schätzt der Fachmann ein. Die Stadt ist dafür verantwortlich, ihre Wege in Ordnung zu halten. Fördermittel bekommt sie dafür nicht.

Stadt sind finanzielle Grenzen gesetzt

Priorität bei der Instandsetzung haben die Wege zu Wohnstandorten, rein aus finanziellen Gründen. Denn für die Instandsetzung von Straßen und Wegen im städtischen Haushalt sind nicht mehr als 350  000 Euro vorgesehen. Etwa 150  000 Euro davon sind für die Straßenreparatur veranschlagt, so Klaus Collin. 30 000 bis 40  000 werden für die Instandhaltung der unbefestigten Wege benötigt.

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