Vandalismus am Busbahnhof:

Zerstörungswut zu Lasten der Fahrgäste

Sachbeschädigung ist für die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft und die Stadt Templin ein teures Ärgernis. Und leider keine Seltenheit, wie sich diese Woche herausstellte.

Eine Scheibe war so beschädigt worden, dass man sie herausnehmen musste.
Benjamin Vorhölter Eine Scheibe war so beschädigt worden, dass man sie herausnehmen musste.

Unbekannte haben am Templiner Busbahnhof gewütet, scheinbar zum Mittwoch. Eine Scheibe des Wartehäuschens wurde zerstört und musste herausgenommen werden. Die Kommune ist zuständig für das sogenannte Mobiliar auf dem Busbahnhof und an Haltestellen. "Sechs bis zwölf Scheiben müssen wir pro Jahr auswechseln. Die Kosten für eine liegen zwischen 250 und 400 Euro", erklärt Bürgermeister Detlef Tabbert.

Erst vor ein paar Tagen waren zwei Stromkästen am Busbahnhof mit Böllern regelrecht gesprengt worden. Beide wurden vom Netz genommen, damit niemand zu Schaden kommt. Beide funktionieren inzwischen wieder. Bei der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) sorgt solche Zerstörungswut für Sorgenfalten. Zumal sie auf dem Templiner Busbahnhof in letzter Zeit zugenommen hat, sagt UVG-Geschäftsführer Lars Boehme. Nach der Zerstörung der Stromkästen war beispielsweise der Busbahnhof ohne Stromversorgung. "Das bedeutete, dass in unserem Servicecenter keine Fahrausweise verkauft werden, Kunden nicht beraten werden konnten. Fahrgäste mussten sich deswegen an die Busfahrer wenden", so Böhme.

Die UVG ließ einen der beiden Kästen reparieren. Die Reparatur des zweiten Stromkastens musste die Templiner Stadtverwaltung veranlassen. 

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