Hilferuf der Lärmopfer:

Zu laut und oft zu schnell auf schmaler Straße unterwegs

Erst Milmersdorf, dann Gerswalde und Knehden, jetzt Hardenbeck: Anwohner sind von zunehmendem Lkw-Verkehr vor ihrer Haustür mehr als genervt.

Schwere Fahrzeuge, die nicht unbedingt langsam über das Hardenbecker Pflaster rollen, sind ein Problem.
Sigrid Werner Schwere Fahrzeuge, die nicht unbedingt langsam über das Hardenbecker Pflaster rollen, sind ein Problem.

„Brummis rauben Anwohnern in Hardenbeck den Schlaf“ titelte der Uckermark Kurier vor einem Jahr. Bereits damals lagen die Nerven im Dorf blank, weil Lkw in Größenordnungen durch den Ort rollten. Die schmale und zum Teil gepflasterte Ortsdurchfahrt war wegen der Bauarbeiten auf der Bundesstraße 198 zwischen Neustrelitz und Hardenbeck als Umleitungsstrecke ausgewiesen. Die sind inzwischen längst passé – aber einige Lkw-Fahrer scheinen auf den Geschmack gekommen zu sein und benutzen die Landesstraße 15 weiter.

Verkehrsbehörde erteilte Absage

Während des Umleitungsverkehrs galt an allen Ortsdurchfahrten der Landesstraße 15 von Gollmitz nach Lychen wenigstens noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde für Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind. Allerdings nur befristet. Die Gemeinde Boitzenburger Land, zu der Hardenbeck gehört, hatte deshalb beantragt, es für die Hardenbecker Ortsdurchfahrt wegen der dortigen Verkehrssituation auch künftig bei 30 km/h zu belassen. Dafür gab es jedoch eine Absage aus der Straßenverkehrsbehörde der Kreisverwaltung.

 Ortsvorsteher Detlef Ebel  hat sich deshalb an den Kreis- und Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann (CDU) mit der Bitte um Unterstützung gewandt. Dem Politiker reicht die Begründung der Straßenverkehrsbehörde nicht. „So schlecht wie die Straße in Hardenbeck ist, müssen wir darüber noch einmal reden und eine Lösung finden.“

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