Bahnübergang gesperrt:

Zugbegleiter hat Angst vor Bombe im Gepäckstück

Der Bahnübergang in der Dagersdorfer Straße war  zeitweise gesperrt. Grund war ein Polizeieinsatz am Bahnhof Templin Stadt. Dort hatte ein Zugbegleiter nach einem Rundgang Alarm geschlagen.

Der Bahnübergang in der Dagersdorfer Straße war am Montag zeitweise nicht geöffnet.
Benjamin Vorhölter Der Bahnübergang in der Dagersdorfer Straße war am Montag zeitweise nicht geöffnet.

Die Bundespolizei hat am späten Montagnachmittag den Übergang über die Gleise am Bahnhof Templin Stadt gesperrt. In der Leitstelle ging die Information ein, dass sich zwei herrenlose Gepäckstücke in der Regionalbahn mit der Zugnummer 28787 befinden, teilte Kai Ruddies, Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizeiinspektion Angermünde, am Dienstag mit. Der Zug verkehrt zwischen Berlin Lichtenberg und Templin Stadt.

Ein Zugbegleiter entdeckte einen Rucksack und einen Rollkoffer auf der Gepäckablage. Der Rucksack beinhaltet Kai Ruddies zufolge Bekleidung. Das sei von außen sichtbar gewesen, sagte der Bundespolizist.

Gepäck beim Aussteigen vergessen

Bei dem Rollkoffer war jedoch nicht von außen zu erkennen, was er beinhaltete. Der Zugbegleiter entfernte sich umgehend aus der Regionalbahn, verriegelte die Türen und rief die Polizei. „Eine Bombe war eine technische Möglichkeit, die der Zugbegleiter in Betracht gezogen hat“, sagte Kai Ruddies.

Da es sich um ein verdächtiges Gepäckstück in der Regionalbahn gehandelt habe, ließ die Bundespolizei den Bahnübergang sperren. Es war ein falscher Alarm. Die Polizisten trafen auf eine 56-jährige Berlinerin. Sie hatte ihre Gepäckstücke beim Aussteigen vergessen.

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