Unerwartete Förderung möglich:

Zuschuss für Sozialarbeiterstelle in Aussicht

In Templin gibt es eine neue Begegnungsstätte. Die Finanzierung ist erst einmal gesichert.

In diesem Gebäude in der Puschkinstraße ist Platz für eine Begegnungsstätte geschaffen worden.
Sigrid Werner In diesem Gebäude in der Puschkinstraße ist Platz für eine Begegnungsstätte geschaffen worden.

20 000 Euro hat die Stadt Templin aus ihrem Haushalt für eine neue Begegnungsstätte in der Puschkinstraße zur Verfügung gestellt. Damit ist der Betrieb der Einrichtung bis zum Ende dieses Jahres gesichert. Der Treffpunkt ist gleichermaßen für junge Geflüchtete, die in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt untergebracht sind, als auch für Templiner Jugendliche gedacht.

Die Kommune hat jetzt die Möglichkeit, dafür zusätzliche Mittel zu bekommen und so ihren Haushalt zu entlasten. Laut Fachbereichsleiterin Annette Nitschmann hat die Stadt gemeinsam mit dem Angermünder Bildungswerk (ABW) Gelder des Landes zur Personalkostenförderung beantragt.

Das ABW betreibt den Treffpunkt im Auftrag der Stadt Templin und beschäftigt dort einen jungen Mann im Rahmen des sogenannten 610-Stellen-Programms. Die Stadt steuert einen Teil zu den Personalkosten bei. Weil im Rahmen dieses Programms im Landkreis Uckermark nicht alle Stellen besetzt wurden, stehen jetzt noch weitere Zuwendungen zur Verfügung.

Über den Antrag aus Templin entscheidet am 12. Juli der Jugendhilfeausschuss des Kreistages.